Picknick im Park am 05.07.2009

PicknickDie BI Gasometer lädt ein zum Picknick im Park am Sonntag, dem 05.07.2009 ab 15.00 Uhr. Es gibt Kaffee, Kuchen, BI zum Anfassen, Fotos und Gelegenheit zum Klönschnack.

Es gab bei unseren Treffen häufig einen Wunsch: Eine gute Gelegenheit zum Treffen und Reden gerade auch für unsere Berufstätigen, Älteren und Familien mit Kind(ern). Für die sind unsere regelmäßigen Treffen Donnerstags um 20.00 Uhr zu spät.

Auch gibt es bei dieser Gelegenheit die Möglichkeit, den offenen Brief der BI zu unterschreiben oder auf einem Foto Gesicht zu zeigen für den Gasometer.

Stadtrat Krömer wird gebremst

Stopp

Stopp

Die Wände im Rathaus Schöneberg haben Ohren: Bezirkstadtrat Bernd Krömer, eifrigster Verfechter einer unfachlichen Schnellplanung und eines möglichst unsachlichen Dialogs mit den Anwohnern, bekam von seiner eigenen Verwaltung das Stopp-Schild gezeigt. Krömer hatte auch nach Eingang von 230+ Einwendungen in  der Auslegung des B-Plans 7-29 lautstark verkündet, die Beschlussfassung über den Plan werde noch vor der Sommerpause, also in der nächsten Sitzung der BVV vom 15.07.2009 erfolgen.

Diesen offensichtlichen Unfug stoppte jetzt die Fachverwaltung und überzeugte den eifrigen Baustadtrat davon, dass wegen Art und Umfang der Einwendungen frühestens nach der Sommerpause die notwendigen Prüfungen abgeschlossen sein werden. Erst dann kann der B-Plan 7-29 abschließend beraten werden.

Etwas genauere Beschäftigung mit den Gegebenheiten schadet eben nicht, Herr Baustadtrat!

230 Einwendungen

Eine der häufigsten Fragen in unserer BI und an uns war in den letzten Tagen:

Wie viele Einwendungen hat es in der förmlichen Bürgerbeteiligung bis zum 27.05.2009 gegeben.

Seit der letzten Sitzung des Stadtplanungsausschusses ist es amtlich: 230 Einwendungen waren es, die wir und viele Nachbarinnen und Nachbarn auf den Weg gebracht haben. Einige der Einwendungen sind hier nachzulesen.
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Nachgefragt: Lichtwerbungspanne am Gasometer

Vor ziemlich genau sechs Monaten begann der offizielle Betrieb des angeblich größten LED-Screen Europas am Gasometer. Am 07.04.2008 hatten Bezirksstadtrat Bernd Krömer und Projektentwickler Reinhard Müller einen Vertrag geschlossen, der Müller und seinem Werbepartner für fünf Jahre die Nutzung des Schöneberger Gasometers als Reklametafel erlaubt. Seitdem leuchten Bildern und Videolips zweifelhafter Qualität auf die leicht genervten Anwohner der umliegenden Straßen herab:

  • seltsame Landschaftsaufnahmen, Unterwasseraufnahmen
  • alberne kleine Videoclips
  • grafische Animationen
  • Bildschirmschoner aller Art

Nur eines wird nicht oder nur sehr selten gesehen: Bezahlte und kommerzielle Werbung. Scheinbar wird “Europas größter LED-Screen”, den unser Glöckner in der ihm eigenen Schärfe zum Nightmare-Screen umgetauft hatte, zu Europas größtem Finanzdesaster. Aber diesen Rang hat derzeit noch  die HRE inne. Schade nur, dass Projektentwickler Müller bisher -soweit aus 50 Meter Entfernung erkennbar- seiner eigenen vertraglichen Verpflichtung noch nicht nachgekommen ist. Eine Sanierung des Baudenkmals Gasometer fand jedenfalls bis heute noch nicht statt. Hierzu werden Nachfragen erlaubt sein.

6000 Arbeitsplätze – oder was?

arbeitsplätzeEs gibt Aussagen, die sind so schlicht und platt wie falsch und eingängig. Dazu gehört der seit frühesten Tagen vom Projektentwickler gestreute Satz, auf dem Gelände des Bebauungsplans 7-29 würden “5000 Arbeitsplätze entstehen”. Später wurden daraus sogar “6000 Arbeitsplätze”.

Was ist davon zu halten. Werden hier nicht nur Arbeitsplätze verlagert? Ist es nicht so, dass derzeit auf dem Gelände bei der Begatec etwa 200 Menschen bereits beschäftigt sind? Seit wann schafft Bauen Arbeitsplätze, wenn der Bau erstellt ist? Ist es nicht vielmehr so, dass Bauten Arbeitsplätze behausen?

Viele Fragen, auf die wir eventuell durch eine  Bürgerfrage  in der nächsten BVV am 17.06.2009 (Rathaus Schöneberg, 17.00 Uhr) eine Antwort bekommen werden. Die Frage an das Bezirksamt lautet:

Anhand welcher objektiv nachvollziehbaren Berechnungen führt der Bezirksbaustadtrat Krömer in der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit dem B-Plan 7-29 die Zahl von 5.000 Arbeitsplätzen an bzw. in diesem Jahr von 6.000 Arbeitsplätzen?

Hausmeister, TAZ und Gasometer

Helmut Höge, der sich als “Aushilfshausmeister” bezeichnet hat auf der Intenetseite der TAZ einen langen, sperrigen und doch immer wieder erhellenden Artikel rund um Gasometer und die Aktivitäten des Projektentwicklers veröffentlicht. Wer das liest, erfährt Einiges auch rund um die Geschichte der Außenwerbung und Denkmalpflege – zwei Tätigkeitsfelder, die beim Projektentwickler Reinhard Müller Hand in Hand gehen.

Schade nur, dass der Autor seine wesentlichen Quellen, nämlich diese Webseite und die Beiträge des “Glöckners” nicht verlinkt hat.

SPD Fraktion der BVV Tempelhof-Schöneberg erscheint desorientiert

In einer Pressemitteilung vom 27.05.2009 und einem gleich lautenden Antrag, der auf der nächsten BVV vom 17.06.2009 behandelt wird, verlautbaren die Bezirksverordneten dieser Partei:

… setzt sich im derzeit laufenden Planungsverfahren … für eine teilweise Verringerung der Bauhöhen auf dem Gelände des Europäischen Energieforums in der Torgauer Straße ein. Ziel ist die Verringerung der Höhe eines Gebäudes im Nordteil des Gebietes, welches zur Zeit mit einer maximalen Höhe von 45 Metern geplant ist. Durch die Reduzierung der Höhe wird sich die Verschattungssituation an der Ebersstraße und dem nördlichen Teil des Cheruskerparks deutlich verbessern.

Hierzu erläutert die BI-Gasometer, stark verwundert:

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