Sitzung BVV Tempelhof-Schöneberg

Am 21.05.2008 ab 16.30 Uhr tagt die BVV Schöneberg. Die BI Gasometer hat eine kleine Anfrage (so genannte „Bürgeranfrage“) zur Genehmigung der Lichtreklame am Gasometer vorbereitet.

Ort: Rathaus Schöneberg Beginn: 16.30 Uhr

Expertenanhörung zur Gasometerplanung

Die BI Gasometer veranstaltet eine Expertenanhörung zur aktuellen Planung des Projektentwicklers auf dem Gasometer-Gelände (Bebauungsplan 7-29). Fachleute aus den Bereichen

  • Stadtplanung
  • Verkehrsplanung
  • Denkmalschutz
  • Natur und Umwelt

geben eine fachliche Einschätzung zu den Problemen der aktuellen Planung. Es besteht Gelegenheit zur Diskussion. Die Referenten stehen noch nicht fest.

Ort: Rathaus Schöneberg, Raum 0195 (gegenüber vom Eingang)

Beginn: 19.00 Uhr

Erste öffentliche Veranstaltung der BI Gasometer

Heute fand die erste öffentliche Veranstaltung zum Ausbau des ehemaligen GASAG-Geländes zu einem Bürozentrum statt. Etwa 100 Bürgerinnen und Bürger verschafften sich einen ersten Überblick und beschlossen die Bildung einer Bürgerintiative, um die weiteren Planungen kritisch zu begleiten.

Der Bezirksverordnete Ralf Kühne berichtete, dass Gegenstand des bevorstehenden Bebauungsplanverfahrens eine sehr massive Bebauung des ehemaligen Gasag-Geländes ist. Dies soll nach ersten Informationen folgende Merkmale aufweisen:
mindestens 1.000.000 m² Nettogeschossfläche mit Bürobauten

  • vollständige Ausfüllung des Gasometers mit einem massiven Baukörper
  • Baukörper mit einer Höhe von 35 – 65 Meter Höhe entlang der gesamten S-Bahn Trasse. Das Volumen der geplanten Baukörper ist vergleichbar dem sandsteinfarbenen Gebäuderiegel vom Potsdamer Platz bis zum Schöneberger Ufer
  • auf dem stark verschatteten und vollständig mit Altlasten verseuchten Zipfel im Norden des Geländes soll eine kleine Grün- und Freizeitfläche entstehen („Nordspitze“)
  • um diese ehrgeizigen Pläne verwirklichen zu können, ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich
  • der Bebauungsplan soll so schnell wie möglich verabschiedet werden, damit möglich bereits im Winter 2008/2009 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann