Erste öffentliche Veranstaltung der BI Gasometer

Heute fand die erste öffentliche Veranstaltung zum Ausbau des ehemaligen GASAG-Geländes zu einem Bürozentrum statt. Etwa 100 Bürgerinnen und Bürger verschafften sich einen ersten Überblick und beschlossen die Bildung einer Bürgerintiative, um die weiteren Planungen kritisch zu begleiten.

Der Bezirksverordnete Ralf Kühne berichtete, dass Gegenstand des bevorstehenden Bebauungsplanverfahrens eine sehr massive Bebauung des ehemaligen Gasag-Geländes ist. Dies soll nach ersten Informationen folgende Merkmale aufweisen:
mindestens 1.000.000 m² Nettogeschossfläche mit Bürobauten

  • vollständige Ausfüllung des Gasometers mit einem massiven Baukörper
  • Baukörper mit einer Höhe von 35 – 65 Meter Höhe entlang der gesamten S-Bahn Trasse. Das Volumen der geplanten Baukörper ist vergleichbar dem sandsteinfarbenen Gebäuderiegel vom Potsdamer Platz bis zum Schöneberger Ufer
  • auf dem stark verschatteten und vollständig mit Altlasten verseuchten Zipfel im Norden des Geländes soll eine kleine Grün- und Freizeitfläche entstehen (“Nordspitze”)
  • um diese ehrgeizigen Pläne verwirklichen zu können, ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich
  • der Bebauungsplan soll so schnell wie möglich verabschiedet werden, damit möglich bereits im Winter 2008/2009 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann

Die Anfänge: Gasag Gelände soll bebaut werden

Wie die Welt meldet haben sich wieder neue Investoren für das ehemalige Gasag-Gelände mit dem weithin sichtbaren Schöneberger Gasometer gefunden.

Neu ist die Planung nicht. Schon zu meinen Zeiten als Bezirksverordneter vor etwa 10 Jahren gab es Pläne der Gasag selbst, den Gasspeicher von innen bis zu etwa 2/3 Höhe mit Büros auszubauen. Die Planungen wurden wegen fehlender Rentabilität wieder fallen gelassen.