Webmaster’s Leid am Montag

Heute ist Montag und ich musste heute schon zwei Kommentare zu Beiträgen auf dieser Webseite zurückweisen, die sich nicht mit blauen Pillen oder zweifelhaften Gewinnchancen befassen. Kommentare sind so eine Sache. Doch wenn sie gehäuft so gallig auftreten wie heute, gebieten Vernunft, Schamgefühl und manchmal auch einfach Langeweile es, die einfache Regel “return to sender” zu aktivieren. Was die Dämonen der Nacht gebaren, muss das schöne Sonnenlicht nicht sehen. So zum Beispiel dieses Ding:

Hallo, diesen Kommentar

Dumm nur ihre Montage es mit der Realität des Planungsentwurfs rein gar nichts zu tun hat. Was sie hier verbreiten ist nicht anderes als ein populistischer extremer Manipulationsversuch! So was ist eine unglaubliche Frechheit, bleiben sie doch einfach bei den Tatsachen.

kann ich leider nicht freischalten, weil dies nach Ausdrucksweise und Inhalt nicht dem Stil unseres Informationsangebotes entspricht. Tatsache ist, dass die Höhenentwicklung des städtebaulichen Entwurfs Ihres mutmaßlichen Arbeitgebers sich recht unharmonisch in die Traufhöhen der umliegenden Wohnbebauung einfügt. Und mein Eindruck ist außerdem, dass Sie auf rätselhafte Weise etwas überengagiert formulieren.

Ich wollte noch schreiben: “Hätten Sie den Text unter der Grafik gelesen, würden Sie nicht von Tatsachen faseln” – aber auch ich bin montags etwas reizbarer und halte mich da lieber zurück.