Die Anfänge: Gasag Gelände soll bebaut werden

Wie die Welt meldet haben sich wieder neue Investoren für das ehemalige Gasag-Gelände mit dem weithin sichtbaren Schöneberger Gasometer gefunden.

Neu ist die Planung nicht. Schon zu meinen Zeiten als Bezirksverordneter vor etwa 10 Jahren gab es Pläne der Gasag selbst, den Gasspeicher von innen bis zu etwa 2/3 Höhe mit Büros auszubauen. Die Planungen wurden wegen fehlender Rentabilität wieder fallen gelassen.

3 Gedanken zu „Die Anfänge: Gasag Gelände soll bebaut werden

  1. Bezogen auf BeBPlan 7-29
    zu 1. Veranlassung und Erforderlichkeit des Bebauungsplans
    Auszug:
    „Insgesamt bedeutet dies eine Nutzungsintensivierung und Umstrukturierung des teilweise brachliegenden Geländes.
    Die gegenwärtig geltenden Regelungen des Baunutzungsplans lassen weder alle beabsichtigten Nutzungen,
    noch im Hinblick auf die beabsichtigte städtebauliche Struktur die städtebauliche Feinsteuerung der Gebäudehöhen zu.

    Auch für die angemessene Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes sind differenzierte bauleitplanerische Regelungen erforderlich.“

    Verstoß gegen:
    BauBG § 1 Aufgabe, Begriff und Grundsätze der Bauleitplanung
    Auszug:
    (5) Die Bauleitpläne sollen eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung, die die sozialen, wirtschaftlichen und umweltschützenden Anforderungen auch in Verantwortung gegenüber künftigen Generationen miteinander in Einklang bringt, und eine dem Wohl der Allgemeinheit dienende sozialgerechte Bodennutzung gewährleisten. Sie sollen dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern und die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln, auch in Verantwortung für den allgemeinen Klimaschutz, sowie die städtebauliche Gestalt und das Orts- und Landschaftsbild baukulturell zu erhalten und zu entwickeln.

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