Preisausschreiben der BI-Gasometer

Webmaster’s Preisausschreiben: Ich lobe einen Preis “ein Freigetränk beim nächsten Aktiventreff” aus für den Jemand, der in dem Bericht der SPD Schöneberg vom ersten Vorstellungstermin des Gasometerprojekts die etwa 10 kleinen und großen offenen Lügen und Widersprüche des Herrn Projektentwickler (PE) Reinhard Müller findet. Es gibt reichlich davon beginnend etwa ab Absatz 2 der Meldung.

Kleiner Hinweis: Herr Müller ist nur PE und nicht Investor. Er investiert nicht, sondern sorgt nur dafür, dass eventuell die Mehrheitseigentümer der EUREF AG, insbesondere die Firmengruppe hinter deren neuem Vorstandsmitglied Andrej Ogirenko eines Tages dort Bürohäuser und andere große Bauten errichten können, die in einem Kerngebiet baurechtlich zulässig sind.

Folgende Spielregeln:

  1. Jede/r, der oder die in dem genannten Artikel mehr als 10 inhaltliche Unrichtigkeiten, Verdrehungen oder sogar offene Lügen findet und diese auf Papier oder Email fristgerecht einreicht, bekommt auf der nächsten Aktivensitzung der BI-Gasometer am 17.04.2008 ab 20.00 Uhr (Leuthener/Cheruskerstraße) vom Webmaster ein Freigetränk spendiert.
  2. Einsendeschluss ist Donnerstag, der 17.04.2008 um 18.00 (Eingang).
  3. Wer einen Fehler findet und ihn als Kommentar zu diesem Beitrag einsendet und dadurch veröffentlicht, bekommt je Fehler einen besonders leckeren Hustenbonbon (Lügen machen den Hals kratzig). Doppelte Nennungen (hier als Kommentar) sind wenig hilfreich.
  4. Ab 10 kompletten Einsendungen (>= 10 Fehler) mache ich Schluss und die finanzielle Grätsche 😉
  5. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

So. Los geht’s! Zur Demonstation fange ich gleich mal an:

Über den Autor

azche24
Ich wohne mit meiner Familie direkt vor dem Gasometer auf der roten Insel in Schöneberg. Und mag dieses Industriedenkmal und Wahrzeichen seit Jahren.

6 Kommentare zu "Preisausschreiben der BI-Gasometer"

  1. Falsch: „Herr Müller hatte das Gelände Anfang März erworben.“

    Richtig: „Eine Firma für die Herr Müller arbeitet, hat eine befristete Kaufoption für Teile des Geländes erworben.“

  2. Anikke | 14.04.08 um 10:54 |

    Beim ersten flüchtigen Lesen fiel mir auf, dass doch die Insel angeblich kein erhöhtes Verkehrsaufkommen zu befürchten habe. Wie kann ich dann den Satz bezüglich des Straßenneubaus zum Gelände verstehen: „Dies würde zugleich die Schöneberger Linse rund um den Tempelhofer Weg besser an den Verkehr anbinden.“ Das klingt für mich eindeutig nach mehr Verkehr.

  3. schimmelpfennig | 16.04.08 um 17:06 |

    schön, dass ich wenigstens hier chancen auf einen gewinn habe. ich ergänze die liste der lügen und unwahrheiten:
    der gasometer ist offentsichtlich nicht saniert worden und transparent wird dieser nach einem ausbau auch nicht. die heutigen anforderungen an den wärmeschutz haben leider tranparente gebäudehüllen unmöglich gemacht.
    habe ich die dioden-show 2007 verpaßt oder erlebe ich hier noch ein spektakel?

  4. Ho, SchimmelPfennig. Wir Insulaner haben wenigstens bei kleinen Preisausschreiben eine Gewinnchance 🙂

    Das gibt eine Menge Hustenbonbons extra: Wärmeschutz und EnEV verbieten transparente Gebäude. Da fällt mir doch immer das Märchen von „des Kaisers neue Kleider“ ein.

    Die Dioden-Show (schönes Wort) in 2007 hast Du verpasst. Einige Autofahrer haben genauestens berichtet, wie es vom Sachendamm sichtbar blinkte.

  5. Elisabeth Ziemer | 24.04.08 um 16:58 |

    Hallo, vielleicht sind noch ein paar Hustenbonbons übrig….
    Herr Müller möchte den Gasometer zur landmark machen – nun, heute ist der Gasometer bis weit in den Prenzlauer Berg zu sehen, aber mit der Errichtung zweier Hochhaustürme, die lt. B-Plan das Nord- und das Südende des Areals betonen sollen, bekommt er bald Konkurrenz. 3 landmarks? Ne danke!
    Der lt. Müller vom Bezirk geplante Cheruskerpark existiert bereits seit mehreren Jahren, sollte aber ergänzt werden um die Nordspitze. Wer sich den B-Plan genau angesehen hat, durfte feststellen, dass Herr Müller die heutige Nordspitze um mindestens 3000 qm für seine Bauten verkleinern will. Herr Müller ist also ein Grünklauer!
    Nun will Herr Müller auch noch den Boden sanieren. Wie uneigennützig! Oder doch nicht? Muß man nicht eher Ursache und Wirkung vertauschen? Herr Müller muß den Boden ausbuddeln, weil er mit 1500-2000 Stellplätzen in einer 2-stöckigen Tiefgarage direkt von der Autobahn aufs Grundstück rauschen möchte. Natürlich ohne, dass es einer merkt. Mehr Verkehr gibt es ja nicht…

  6. @Elisabeth: Na eigentlich nach Einsendeschluss, aber Hustenbonbons gibt’s schon wegen der bündigen Darstellung. Siehe auch Rätsels Lösung.

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