Leuchtturm ohne Leuchtwurm

Gasometer im Gegenlicht

Dunkelheit am Leuchtturm-Projekt. Die Leuchtwerbung am Gasometer leuchtet derzeit nicht mehr. Sie war seit zwei Jahren das sichtbare Zeichen dafür, dass Kommerz an diesem weithin sichtbaren Industriedenkmal stattfindet.

Genützt hat die Reklame dem Gasometer nicht. Seine Instandsetzung durch umfassende Entrostung des Führungsgerüsts lässt weiterhin auf sich warten.

Heute scheint die ca. drei Tonnen schwere Konstruktion einer LED-Wand aus Baustahlmatten wie im gleichnamigen Roman von Joseph Conrad das “Herz der Finsternis” zu sein oder -um beim beim Bild zu bleiben- „Das Grauen! Das Grauen!“

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100 Jahre Gasometer und Rote Insel

Rund um den Gasometer: Unter diesem Motto veranstaltet am Samstag, dem 11.09.2010 und Sonntag, dem 12.09.2010 die BI-Gasometer Führungen rund um den Schöneberger Gasometer, der in diesem Jahr 100 Jahre alt wird. Thema der Führungen ist die Geschichte des die Umgebung prägenden Gasometers in seiner Wechselwirkung zur Umgebung und der Roten Insel.

Führungen finden an beiden Tagen um 12.00 Uhr, 14.00 Uhr und 16.00 Uhr statt. Treffpunkt ist dabei jeweils der Eingang zum Cheruskerpark in der Cherusker-/Ecke Rossbachstraße in 10829 Berlin.

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Landesdenkmalrat für Gasometer “pur”

Der Landesdenkmalrat hat sich bereits im Juni 2008 mit den Planungen der Müller-Gruppe zum Ausbau des Gasometers befasst. Es wurde, wie zu hören war, sehr angeregt, um nicht zu sagen heftig diskutiert. Und die Abstimmung des Protokoll dieser Sitzung dauerte (wohl auch deswegen) mehr als einen Monat. Jetzt ist das Protokoll da – wer lesen kann sieht jetzt, dass ein Ausbau des Gasometers mit Denkmalschutz wenig zu tun hat.

Über den forschen Umgang der Projektentwickler um Müller mit diesem Industriedenkmal hatten wir bereits im August 2008 berichtet.